Das Team hinter Schools For Future

Wir betreiben diese Seite ehrenamtlich, weil wir davon überzeugt sind, dass es jetzt das Wichtigste ist, eine Klima- und Umweltkatastrophe zu vermeiden, deren Gefahr und Dringlichkeit erst den wenigsten Menschen bewusst ist. Umfassende, zügige Aufklärung ist nötig, um diese Krisen in den Griff zu bekommen. Dafür eignen sich Schulen besonders gut, weil sie fast die gesamte Gesellschaft erreichen können. Wir setzen uns dafür ein, dass Schüler:innen, Lehrer:innen, Eltern und Pädagog:innen gleichermaßen dazu befähigt werden, anderen in ihren Schulen und ihrem Umfeld näherzubringen, welche gesellschaftlichen und politischen Veränderungen jetzt notwendig sind. Die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse müssen dabei immer die Grundlage bilden.

Nora Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome und ich stammen aus demselben Jahr: 1972. So lange ist das Wissen um die Zusammenhänge der menschengemachten Erderwärmung bereits in der Welt. Viel geändert hat sich seither nicht, im Gegenteil: Der Ausstoß klimaschädlicher Gase ist immer weiter gestiegen, sodass wir als Weltgesellschaft heute nicht mehr nur vor der Herausforderung stehen, CO2-neutral zu werden, sondern dies in den nächsten 8-10 Jahren zu tun, wollen wir gefährliche Kipppunkte und eine unkontrollierbare Erderhitzung vermeiden. Mit anderen Worten: Das Wissen um die Dringlichkeit der Klimakrise muss unter die Leute – so schnell wie möglich, und so breit wie möglich. Als Lehrerin bin ich davon überzeugt, dass den Schulen als Werkstätten des Lebens hier eine ganz besonders wichtige Rolle zukommt. Nie war es wichtiger als heute, dass in den Schulen im besten Wortsinn „fürs Leben“ gelernt wird.
— Nora Oehmichen unterrichtet Ethik, Französisch und Geschichte an einem Gymnasium.
Timo Als ich mich im Rahmen meiner Masterarbeit intensiv mit der wissenschaftlichen Perspektive der Klimakrise auseinandergesetzt habe, habe ich erkannt, dass es für die Gestaltung einer nachhaltigen Welt, in der die Menschen nicht auf den Kosten der nachfolgenden Generationen leben, elementarer Veränderungen im menschlichen Handeln und Denken bedarf. Einen Schlüsselfaktor für diesen Wandel stellt die Bildung dar, in der eine interdisziplinäre Klimabildung forciert werden sollte. Dafür ist es wichtig, dass wir sofort und gemeinsam handeln, um dieses Ziel zu erreichen.
— Timo ist Lehrer für Physik und Geographie an einer Gesamtschule.
Mia Mit meinem Wissen über die Klimakrise und die erheblichen Gefahren, die sie für Gesundheit und Leben bedeutet, konnte ich nach Abschluss meines Medizinstudiums im letzten Sommer nicht einfach mit meiner Weiterbildung beginnen. Ich bin davon überzeugt, dass Aufklärung über die Klimakatastrophe ein Schlüsselfaktor für das weitere Wohlergehen der Menschheit ist. Ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass wir umgehend auf politischer und individueller Ebene handeln müssen - daran beteilige ich mich sehr gerne.
— Mia
Ivan Nachdem ich mich 2019 dank Greta Thunberg und anderen über den Klimawandel informiert hatte, konnte ich mein gewohntes Leben nicht einfach weiterführen und meinen Kindern mit dem Gedanken in die Augen sehen, was sie mich wohl in Zukunft fragen würden, wenn sie wüssten, dass mir zwar die Konsequenzen bewusst waren, ich aber nicht aktiv versucht hätte, sie aufzuhalten.
— Ivan ist seit vielen Jahren Unternehmer, Programmierer und war stellvertretender Vorsitzender einer europäischen Vereinigung von KMUs